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Presseartikel

 

Bei der Kreistierschau in Haan gibt’s Kühe zum Anfassen

Quelle: RP vom 16.04.2018

 

Erstmals kamen Tierzüchter aus dem ganzen Kreis gestern zur  Tierschau in Haan zusammen. Auf Gut Ellscheid, dem weitläufigen Gelände von Bauer Rosendahl, präsentierten sich rund 50 Aussteller mit ihren Tieren. Erwartete wurden 3000 Besucher. Vor allem Familien mit Kindern waren zahlreich vertreten. Die Gartenstadt war erstmals Ausrichter der Tierschau. Im Minutentakt rollten die Autos der Besucher auf Gut Ellscheid an, das Gelände war lange vor der offiziellen Eröffnung bestens besucht. Zwischen den schnatternden Gänsen und krähenden Hähnen, den muhenden Kühen und den wiehernden Pferden tummelten sich viele Kinder, die sich mit großen Augen die Tiere anschauten. Auch Bauer Rosendahl, diesjähriger Gastgeber der Kreistierzuchtschau, hatte seinen Stall mit dem Jungvieh für die Besucher geöffnet. Hier wagte sich die sechsjährige Lena langsam an ein junges Rind heran. Sie schob ihm vorsichtig Heu ans Viehgatter. Das handzahme Tier streckte seinen Kopf heraus und fraß genüsslich das getrocknete Gras. Lena streckte die Hand aus und streichelte vorsichtig den Kopf. Auch wenn ihr die Kühe gut gefielen, Lena freute sich auf etwas Anderes. „Sie reitet sehr gerne und liebt Pferde“, äußerte ihr Großvater Heinrich Klausgrete. Der Hildener besucht regelmäßig die Tierschauen im Kreis und nimmt dabei gerne auch seine Enkelkinder mit. „Ich finde es einfach wichtig, dass Kinder sehen, wie Tiere gehalten werden und dass Kühe eben nicht lila sind.“

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Besuch Dr. Untrieser

Quelle: Haaner Treff vom 15.08.2018

Starke Frauen, die das Landleben lieben

Quelle: RP vom 16.04.2018

Kreisverband der Landfrauen Rhein-Ruhr-Wupper tagt in Haan. 

Haan: Starke Frauen, die das Landleben lieben
Vorsitzende Jutta Kuhles (l.) und Kassiererin Marlene Rosendahl (r.) begrüßten die Gäste.
 

Der Kreisverband Rhein-Ruhr-Wupper des Rheinländischen Landfrauenverbandes besteht bereits seit 70 Jahren. Viele der derzeit 500 Mitglieder sind zum Kreislandfrauentag 2018 nach Haan gekommen – eine Gruppe fröhlicher und starker Frauen. Frauen, die nicht nur einen arbeitsintensiven Alltag bewältigen. Sie stellen sich auch den Herausforderungen, die ein Leben auf dem Land so mit sich bringt. „Pflege ist ein Thema“, erzählt die Vorsitzende Jutta Kuhles. „In den städtischen Randgebieten kann es passieren, dass man keinen Pflegedienst bekommt.“ Das liegt daran, dass die Pflegekräfte die langen Zeiten im Stau nicht bezahlt bekommen. Der Ärzte-Notstand macht den Landfrauen ebenfalls Sorgen. „Obwohl wir noch eine stabile Mitgliederzahl haben“, sagt Kuhles, „hat auch unser Verband mit dem demographischen Wandel zu kämpfen.“ Viele wissen nicht, dass der Landfrauenverband nicht nur aus Landwirtinnen besteht. „Auch die Apothekerin oder die Supermarkt-Kassiererin, die sich auf dem Land wohlfühlt, gehört dazu“, erklärt die Haanerin: „Wir sind offen, generationsübergreifend und leben von der Vielfalt.“ Dazu gehören konstruktive Diskussionen genauso wie Fortbildungen. 

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Bald müssen die Kühe in den Stall

Quelle: RP vom 26.09.2017

Das kühle Wetter mögen die Tiere von Gut Ellscheid gar nicht: Sie blieben die letzten drei Wochen lieber im Trockenen.

 

Kreis Mettmann: Bald müssen die Kühe in den Stall
Vier Tonnen Futter brauchen die 50 Milchkühe von Gerhard Rosendahl im Winter täglich.
Getreide und Gras baut er selbst an.

Wenn der Morgen diesig ist und das Gras feucht, dann bleiben die Kühe des Haaner Landwirts Gerhard Rosendahl lieber im Warmen und Trockenen. Der Ausflug auf die nahe Weide ist damit gestrichen.

Und Gerhard Rosendahl lässt sie gewähren: „Manchmal sagt meine Frau, ich verwöhne die Tiere zu sehr“, sagt er schmunzelnd. Aber die Kühe gegen ihren Willen auf die Weide treiben, nein, das will er nicht. „Vielleicht kommen ja noch ein paar warme Tage“, sagt Rosendahl mit Blick in den Himmel. Andernfalls würde die Stallsaison auf Gut Ellscheid in diesem Jahr schon früh beginnen: Eigentlich kommen Milchkühe, die den Sommer über im Freien bleiben durften, erst Ende Oktober, Anfang November für den Winter in den Stall. „Aufstallung“, so lautet der Fachbegriff dafür. Für den Landwirt ändern sich dann die Arbeitsabläufe: Er muss mehr Silage und Stroh bereithalten, denn frisches Gras von der Weide fressen die Kühe dann ja nicht mehr. Und das Ausmisten und Saubermachen des Stalls nimmt ebenfalls mehr Zeit in Anspruch.

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Ein Siegel für Produkte aus der Region

Quelle: RP vom 21.09.2017

Mit der Marke „Typisch neanderland“ will die Tourismus-Abteilung des Kreises Mettmann ab sofort Werbung machen für Angebote mit besonderem Bezug zur Region. Die liegen voll im Trend, heißt es. 
Hilden: Ein Siegel für Produkte aus der Region
Landrat Thomas Hendele und Projektleiterin Yasmin Hutchins-Schier stellten die
neue Plakette vor. 
 

Als sich im Veranstaltungsraum Applaus erhob, drehte Uhu Uwe den Kopf in Richtung Publikum, als wolle er sich ein wenig im Ruhm sonnen – und das durchaus zu Recht: Schließlich gehört der Vogel zu den Attraktionen der Wald-Forscher-Station am Zeittunnel in Wülfrath. Und die trägt jetzt – als eine der ersten Einrichtungen – das Siegel „Typisch neanderland.“

Mit dem will die Tourismus-Abteilung des Kreises Mettmann ab sofort Betriebe und Organisationen bewerben, die heimische Produkte oder besondere Erlebnisse und Aktivitäten anzubieten haben. „Es geht darum, ein überregionales Vertriebs- und Vermarktungskonzept zu entwickeln“, erklärte Projektkoordinatorin Yasmin Hutchins-Schier. Gemeinsam mit Landrat Thomas Hendele verlieh sie im Kurhaus in Erkrath jetzt die ersten 15 Siegel in den Kategorien „Hersteller“, „Gastgeber“ – dazu zählen Gastronomie- und Hotelbetriebe – und „Landerlebnis“.